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 SPD Ortsverein Waldkolonie/Weststadt:

Geheimdiplomatie nützt wenig – einen zweiten Versuch bei der Starkenburg Kaserne starten!

Die neue Vorsitzende des SPD Ortsvereins Waldkolonie/Weststadt Gabi Hoffmann äußerte ihre Verwunderung über die offensichtliche Konfusion in der Abstimmung zwischen dem Verteidigungsministerium und dem Darmstädter Oberbürgermeister beim Versuch, die Starkenburg Kaserne für Wohnungen durch einen Umzug der HIL.frei zu machen:

  „Da gibt es in unmittelbarer Nähe (14km) mit der Major-Karl-Plagge-Kaserne eine zweite Kaserne, die nachweisbar über große ungenutzte Flächen verfügt, hervorragende Anschlüsse habt und die Politik überlegt, wo Wohnungen geschaffen werden könnten. Der Bund und die Stadt verhalten sich wie zwei Schnecken, die gemütlich vor sich her kriechen und in Sonntagsreden die Schaffung von mehr preisgünstigem Wohnraum fordern. Auch der Brief von MdL Karin Wolf an die Bundesverteidigungsministerin von der Leyen scheint nichts bewegt zu haben. Eine Antwort steht bis heute noch aus“.

 „Die erste Chance wurde“, so Hoffmann, „im Frühherbst 2017 verspielt, als die Stadt vor der Ausschreibung zur Privatisierung der HIL inaktiv war und dieses schmale Zeitfenster verpasste. Jetzt läuft die europaweite Ausschreibung und die politische Spitze der Stadt hechelt den Entwicklungen hinterher und vermeidet klare Informationen wie auf der Bürgerversammlung des Stadtteils im Oktober 2017“.

 „Eigentlich muss es eine Aufgabe der neuen Großen Koalition werden dieses Ausschreibungsverfahren vernünftig zu kanalisieren und mit dem Ziel der Schaffung preiswerten Wohnraums zu Ende zu bringen. Die derzeitige Bundeswirtschafts-ministerin aber auch die neuen Abgeordneten haben hier einen klaren Wählerauftrag im Interesse der Stadt und des Stadtteils.“.

 

   
© SPD-Waldkolonie-Weststadt